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Ein Tiger mit Buntstiften und Pan-Pastell

Einkaufszettel:

Buntstifte Polychromos von Faber-Castell:

Schwarz
Terracotta
Ocker gebrannt

Buntstift Caran d’Ache Supracolor

Titanweiß

General Pencil 1240ABP China Marker weiß

PAN Pastell schwarz

weicher Pinsel
Zeichenpapier
Fixativ


Blatt 1

Blatt 2

Blatt 2

Blatt 3

Blatt 3

Blatt 4

Blatt 4


Blatt 1- 4

Eigentlich erklären sich die ersten 4 Abbildungen fast von selbst. Für die Zeichnung meines Tigers habe ich farbiges Papier genommen, das verstärkt in diesem Fall die Kontraste. Und auch die gewählten Farben. Hatte leider kein farbiges Papier in dem gewünschten Farbton, deshalb habe ich eine Seite in meinem Skizzenbuch selbst eingefärbt.

Wie sowas geht, das siehst Du hier…

Ich habe den Tiger so präzise wie möglich mit einem weichen Kohlestift vorgezeichnet. Graphit für die Vorzeichnung zu nehmen kann böse ins Auge gehen.

Graphit und Buntstift vertragen sich nicht, oder nur mit einigen Tricks aus dem großen Zauberhut. Alternativ kannst Du die Vorzeichnung auch mit schwarzem Buntstift machen – drück dann aber nicht zu fest auf, sonst zerstörst Du das Papier.

Danach wird der Tiger Stück für Stück gezeichnet. Achten musst Du beim Zeichnen unbedingt auf die Wuchsrichtung des Fells, und wie immer gilt: nicht schummern! Geschummertes Fell sieht aus wie zerrupfte Miezekatze.

Ich zeichne nach Möglichkeit immer von links oben nach rechts unten, damit meine Zeichnung nicht verschmiert, weil ich mit der Hand draufliege. Natürlich kann man sich auch ein Stück Papier unter die Hand legen, das schützt gegen das Verschmieren. Grundsätzlich ist es egal, wie Du Deine Zeichnung aufsetzt. Finde die Methode, die zu Dir passt.

Blatt 5

Blatt 5

Blatt 5

Nun ist die erste Vorzeichnung fertig. Na ja, mein Tiger sieht noch ganz schön räudig aus. Und auch noch ein bisschen blass. Das muss ich nun ändern. Ich habe hier übrigens schon PAN Pastell verwendet – für die Schattenbereiche links und rechts an der Nase und die dunklen Bereiche um den Kopf herum.

Die Schnurrhaare habe ich mit dem Marker von General’s gezeichnet – der ist so stark, damit kann man – glaube ich – auf jeden Untergrund zeichnen.

Danach wird die Zeichnung zum ersten Mal fixiert.

Blatt 7

Blatt 6

Blatt 6

Man muss schon sehr genau hinschauen, um den Unterschied zwischen Blatt 5 und Blatt 6 herauszufinden. Und auf diesen kleinen Fotos hier sowieso.

Ich habe die räudigen Stellen nochmals überzeichnet. Nun sieht das Fell doch ein bisschen dichter aus. Und auch die Schattenbereiche mit einer zweiten Lasur PAN Pastell überpinselt. Kannst Dues sehen?

Der Tiger ist nun beinahe fertig. Beinahe.

Ach ja, übrigens… auch nach diesem Arbeitsschritt wird die Zeichnung wieder fixiert.

Blatt 7

Blatt 7

Blatt 7

Und auch jetzt werden alle Arbeitsschritte von Blatt 6 nochmals wiederholt. Das Resultat: der Tiger bekommt nun langsam die richtige Farbe.

Wieder wird die Zeichnung fixiert. Vielleicht fragst Du Dich, warum all das Fixieren?

Fixativ hat eine Schutzfunktion. Das gilt eigentlich für alle Zeichentechniken. Zum einen schützt es Dein Meisterwerk vor dem Verschmieren. Wie schnell fasst man mal auf seine Zeichnung oder hat vielleicht auch noch irgendwo etwas auszubessern. Danach hat man – bei unfixierten Arbeiten – die Pigmente an der Hand, aber nicht mehr auf dem Papier.

Blatt 8

Blatt 8

Aber Fixativ schützt aber auch vor dem Verbleichen. Sonnenlicht setzt Farbpigmenten sehr zu. In guten Fixativen (und das sind auch die, die Du Dir kaufen solltet) ist in der Regel ein UV-Schutz enthalten.

Blatt 8

Die Augen sind noch völlig tot und ausdruckslos. Das ändere ich nun auf Blatt 8. Also: das Schwarz verstärken, noch ein wenig Schatten auf den Augapfel geben und als letztes wieder mit dem General Pencil weiße Lichtpunkte aufsetzen.

Blatt 9

Blatt 9

Blatt 9

Alle Arbeitsschritte von Blatt 7 habe ich jetzt noch ein letztes Mal wiederholt. Jetzt finde ich die Farben okay. So kann die Miezekatze bleiben.

Viel Spass beim Nachzeichnen.

Und falls Du Fragen hast, dann schreibe mir.

 

 

 

 

 

 

 


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