Komplementäre Farben

Jeder Maler weiß, was “schmutzige Farben”sind. Wir haben das alle schon am eigenen Leib erfahren.

Schmutzige Farben auf Bildern erinnern ein wenig an zu lange gebrauchtes Abwaschwasser oder Modderpfützen, in denen wir als Kinder spielten. Sicher, es war nicht unsere Absicht, eine solche Farbe zu “produzieren”, aber nun sitzt sie da auf unserer Leinwand, grinst uns an und verleidet uns das Weiterarbeiten an unserem Bild. Aber wie konnte das passieren?

Die Antwort ist einfach: wir haben komplementäre Farben gemischt.

Schmutzige Gemälde sind ein Fluch, die Frustration zerstört den kreativen Prozess. Es kann sogar dazu führen, dass man an seinen Fähigkeiten zweifelt.

Verstehen von komplementären Farben
Die Herstellung von Schmutz beginnt mit einem der ersten Konzepte der Farbtheorie, die wir alle schon in der Schule gelernt haben. Dieses Konzept besteht darin, komplementäre Farben zu verstehen, die auch als Farbgegensätze bezeichnet werden, und die Rolle, die sie beim Mischen der Farbe spielen.

In der modernen Kunst findet man hin und wieder Künstler, die versuchen, mit komplementären Farben zu glänzen. Auch Claude Monet hat sehr viel damit experimentiert.

Die Kunst bei der Verwendung komplementärer Farben besteht darin, keinen braunen Matsch zu fabrizieren, sondern ein Bild, in dem jeder Bereich farbig bleibt. Und um zu unserer Leinwand zurückzukehren: der braune Modder auf unserem Bild zeigt uns, dass es uns nicht gelungen ist.

Komplementäre Farben liegen einander auf dem Farbkreis direkt gegenüber.
Es sind also
Rot und Grün;
Gelb und Lila;
Blau und Orange.

Claude Monet

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