Zeichenmaterialien

Zeichenmaterialien – alles, was Sie brauchen, um loszulegen

Bleistifte

Ganz wichtig: Bleistifte. Diese Stifte gibt es im gut sortierten Fachhandel in verschiedenen Härten: angefangen bei 9B (am weichsten) bis 9H (am härtesten). Auch online kann man diverse gute Händler finden, die diese Bleistifte im Angebot haben.

Grundsätzlich zahlt es sich aus, beim Kauf auf gute Qualität zu achten – gerade bei Zeichenmaterialien kommt es darauf an.

Bleistifte
Bleistifte

Es gibt viele unterschiedliche Bleistift-Marken. Ich selbst benutze Stifte aus dem Haus Faber-Castell. Man muss auch nicht jeden Härtegrad auf seinem Zeichentisch liegen haben, das ist – denke ich – völlig unnötig. Für die meisten meiner Zeichnungen benutze ich lediglich 5H (zum Aufsetzen), 2H für die ersten leichten Schattierungen, dann HB, 2B, 4B und 8B.

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Zeichenpapier

Ich denke, gutes Zeichenpapier ist genauso wichtig wie Bleistifte. In all den Jahren, in denen ich nun zeichne, habe ich viele verschiedene Sorten Papier ausprobiert. Mein absoluter Favorit ist Daler Rowney, Heavy weight.

Daler Rowney
Daler Rowney

 

Dieses Papier hat eine ganz leicht strukturierte, aber dennoch einheitliche Oberfläche, ideal zum Zeichnen. Ein wenig Struktur ist wichtig, damit das Graphit den “richtigen Griff” hat. Auf superglattem Papier lassen sich keine vernünfigen Tonwerte aufbauen.

Blender (Estompen)

Ich benutze eine Vielzahl von Mischwerkzeugen, wenn ich zeichne. Meistens verschiedene Pinsel (funktioniert aber nur, wenn auch Pastellkreide mit im Einsatz ist – auf diese Technik werde ich in späteren Lektionen noch zu sprechen kommen).

Als Blender (oder Estompen bzw. Papierwischer) kann man z.B. Papiertaschentücher verwenden, Ohrstäbchen auch. Oder aber man kauft Blender im Künstlerbedarf. Die gibt es dort in verschiedenen Größen. Sie bestehen aus Filz, sind an beiden Enden verjüngt, und man kann sie nach Gebrauch mit grobem Sandpapier wieder abschleifen.

Am besten ist es , Sie experimentieren mit allen drei Varianten, jede hat ihre Vor- und Nachteile. Die findet man am besten heraus, indem man es einfach mal probiert.

Estompen
Estompen

Radierer

Hin und wieder muss man auch mal radieren. Benutzen Sie dafür Knetgummis, die finden Sie in jedem Künstlerbedarf. Wenn Sie sich etwas Gutes tun und hochprofessionelles Werkzeug benutzen wollen, dann bestellen Sie via Internet (USA) einen Tuff Stuff Radiergummi-Stick. Das ist ein Radierstift, mit dem man sehr präzise arbeiten kann, der nicht schmiert und auch das Paier nicht zerstört. Auch feine Details (z. B. Haare) lassen sich mit diesem Stift wunderbar ausarbeiten.

Fixativ

Zeichnungen sind wesentlich sensibler als z. B. Acrylbilder und benötigen daher einen zuverlässigen Schutz. Sie brauchen ein gutes Fixativ. Das ist ein Lack auf Acrylat-Basis, und Sie erhalten diverse Fixative in jedem Künstlerbedarfsladen. “Haarlack geht auch”, meinte vor vielen Jahren meine Zeichenlehrerin. – Nein, Haarlack geht eben nicht, weiß ich heute. Er versiegelt zwar die Zeichnung, aber nach ein paar Jahren wird der Lack gelb, und die Zeichnung ist verdorben. Der Alkohol im Spray ist daran schuld. Wenn Sie also länger Freude an Iher Zeichnung haben möchten, dann greifen Sie zu Fixativ. Empfehlen würde ich die Produkte aus dem Haus Winsor & Newton.

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