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Kopf in Perspektive zeichnen

Dieses Kapitel ist nun schon etwas schwieriger.
Der menschliche Kopf gleicht mehr einem Ball als Basisform.

Um einen Kopf in Perspektive zu zeichnen, beginnt man daher auch immer erst mit einer Kugel. Auf diese Weise findet man viel leichter die Achse und die richtige Perspektive.

Es ist beinahe unmöglich, mit etwas anderem zu beginnen, z. B. einem Mund oder einem Auge und trotzdem ein passables Porträt zustande zu bringen.

Das ist in etwa so, wie wenn man ein Auto zeichnet und erst mit der Felge beginnt. Gewöhne Dir das gar nicht erst an.

Wenn Du den Ball gezeichnet hast, dann finde als erstes den “Äquator”. Damit hast Du schon die Linie für die Augenbrauen.

Die untere Linie des Balls markiert das Ende der Nase. Und wenn Du nun an beiden Seiten des Balls ein Stück absägst, dann hast Du in etwa die Basisform des Schädels.

Der Abstand von “Äquator” zur Nasenspitze oben angesetzt ergibt die Haarlinie, den gleichen Abstand am unteren Teil des Balls angefügt ergibt das Kinn.

Du hast nun alle wichtigen Maße – nun kannst Du mit den Details beginnen, also mit der Nase, den Augen, dem Mund.

Ich kann Dir nur folgenden Rat geben: Studiere dieses Prinzip und übe, übe, übe.

Sammle Fotos aus Zeitschriften oder dem Internet, die Köpfe in verschiedenen Positionen zeigen und zeichne sie nach.

Konzentriere Dich alleine auf die Linien, Licht und Schatten sind im Moment völlig unwichtig.

Solange Du die Fotos nur für Dich zu Studienzwecken verwendest, ist das okay. Fotos sind für Anfänger deshalb empfehlenswert, weil die Modelle sich nicht bewegen. Erst wenn Du ein wenig versierter bist, dann kannst Dich auch mal an einem richtigen Modell versuchen.

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